Kulturatrium

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Gespeichert von Robin Teller am 12. April 2021

Kulturatrium

Der Leitspruch der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“ ist in der Kultur besonders sichtbar. Kultur überwindet Grenzen, bringt Menschen zusammen, schafft Gemeinsamkeiten und Verständnis – heute und in der Vergangenheit. Im Jahr 2011 wurde die Zusammenarbeit im Regionalen Weimarer Dreieck, zwischen Nordrhein-Westfalen und den Regionen Hauts-de-France in Frankreich und Schlesien in Polen, aus diesem Grund um ein weiteres Themenfeld ergänzt – der Kultur.

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Seitdem wird jährlich abwechselnd in einer der drei Partnerregionen ein Kulturprojekt realisiert, bei dem sich Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Disziplinen austauschen und gemeinsam wirken. Auf dem Programm der Projektreihe „Kulturatrium“ standen unter anderem bereits Jazz, Literatur, Tanz, Theater und Videomapping. Ziel ist es, die kulturellen Netzwerke zwischen Nordrhein-Westfalen, Hauts-de-France und Schlesien gezielt zu stärken und zu erweitern.

Kulturatrium 2020

Unter dem Titel „Urban Art³“ brachte 2020 der Herner Pottporus e.V. urbane Künstlerinnen und Künstler aus den drei Regionen des Regionalen Weimarer Dreiecks zusammen. HipHop aus Zabrze trifft Rap aus Dorsten, Stencil-Art aus Lille trifft auf Graffiti aus Dortmund. Gemeinsam tauschten sie sich über ihre Lebenssituationen in ehemaligen Kohleregionen und deren Einfluss auf ihr künstlerisches Schaffen aus. All das digital – denn die Pandemie ließ keine persönlichen Begegnungen zu. Auch eine Abschlussveranstaltung in Nordrhein-Westfalen vor Publikum im Herbst vergangenen Jahres war leider nicht möglich.

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden stattdessen im Rahmen einer Online-Sendung seit dem 18. April 2021 auf www.pottporus.de präsentiert. Das knapp einstündige Video kann auch hier angesehen werden: 

Das Projekt wird von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert.

Pressemitteilung vom 16. April 2021: Land fördert Kulturprojekt im Regionalen Weimarer Dreieck: HipHop und Streetart aus Hauts-de-France, Schlesien und Nordrhein-Westfalen

Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich insbesondere auf die Erstausstrahlung des Musikvideos „Charbonner“ des Duos Pour l’Amour du Groove aus Hauts-de-France, der HipHop-Gruppe Pokahontaz aus Schlesien, des Rappers 2Seiten aus dem Ruhrgebiet und dem Emscherland-Akkordeon-Orchester sowie auf tänzerische Einlagen der HipHop-Kompagnie Renegade freuen. Den Rahmen der Online-Sendung bilden in den drei Regionen aufgenommene Interviews mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern. Die Produktion ist in Englischer Sprache untertitelt.

Kulturatrium 2019

Im Jahr 2019 stand das „Kulturatrium“ im Zeichen der Digitalkunst, Natur und Industrie. Vom 27. März bis 6. April 2019 kamen sechs junge Absolventinnen und Absolventen, zwei aus jeder Region, auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Wallers-Arenberg in der sogenannten „Creative Mine“, einem Kreativzentrum für visuelle Produktionen, zusammen. Die Aufgabenstellung ließ den Künstlern größtmögliche Freiheit bei der Umsetzung ihrer Ideen und bei der Wahl ihrer Ausdrucksform.

Am 17. und 18. Mai 2019 kam das Projekt in Lille und Bruay-la-Buissière zur Vorführung. Die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler wurde mittels des Videomappingverfahrens auf ein Objekt projiziert, das einem futuristisch anmutenden Baum nachempfunden war. Ein zweiter, kleinerer Baum wurde im Umfeld des großen Baumes installiert und bot dem Publikum die Möglichkeit, über das Berühren von auf seiner Oberfläche applizierten Steuerplatten mit dem Kunstwerk und der Projektion zu interagieren. So konnte auf „Knopfdruck“ eine bildliche Reaktion auf der Projektionsfläche des großen Baumes ausgelöst werden.

Kulturatrium 2018

Das „Kulturatrium“ im Jahr 2018 in Schlesien sah eine sechswöchige Ausstellung von Werken auf dem Gebiet der Disziplin „Visual Arts“ (Fotographie, Kollage und Video) vor. Die Ausstellung „Mikrogramy“ war das Ergebnis eines gemeinsamen Aufenthalts dreier Künstler im historischen Schloss Pleß in Oberschlesien: Alex Grein aus Nordrhein-Westfalen (Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf 2016, Klasse von Prof. Andreas Gursky), Fabien Marques aus Hauts-de-France und Dominik Ritszel aus Schlesien.

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