Seit Jahrhunderten mit Polen verbunden – gemeinsam in die europäische Zukunft

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Gespeichert von Anja Pfeffermann am 20. Dezember 2021
20. Dezember 2021

Nordrhein-Westfalen ist Gastgeber der 31. Sitzung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für Grenznahe und Interregionale Zusammenarbeit

Seit Jahrhunderten mit Polen verbunden – gemeinsam in die europäische Zukunft

Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner begrüßt Vertreterinnen und Vertreter der Regierungen von Deutschland und Polen sowie der deutschen und polnischen Regionen und regionalen Verbänden zur 31. Sitzung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für Grenznahe und Regionale Zusammenarbeit (DPRK).

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Die Sitzung sollte nach ursprünglicher Planung in Essen stattfinden, musste jedoch mit Blick auf die Entwicklung der COVID-19 Pandemie in Deutschland und in Polen kurzfristig in den digitalen Raum verlegt werden. Themen der Sitzung sind grenznahe und interregionale Aspekte der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, darunter der Kampf gegen die COVID-19 Pandemie, insb. die Auswirkungen der Pandemie auf den deutsch-polnischen Grenzraum, die Sicht der deutschen und polnischen Regionen auf den Europäischen Grünen Deal, die Raumordnung in deutsch-polnischen Grenzgebieten sowie die bilaterale Bildungszusammenarbeit.

Minister Holthoff-Pförtner: „Ich freue mich sehr, die Mitglieder der DPRK in Nordrhein-Westfalen begrüßen zu dürfen, wenn auch in digitaler Form. Unser Land ist historisch und gesellschaftlich eng mit Polen verbunden, daher hat die bilaterale Zusammenarbeit für die Landesregierung einen hohen Stellenwert. Zugleich haben deutsch-polnische Beziehungen eine deutliche europäische Dimension. Diese auf regionaler Ebene zu stärken, ist mir ein Anliegen. Nordrhein-Westfalen praktiziert wie kein anderes Bundesland die trilaterale deutsch-polnisch-französische Zusammenarbeit, wir begehen aktuell das Frankreich-Polen-NRW-Jahr. Im Jubiläumsjahr des Weimarer Dreiecks ist es unser Ziel, diesem Format neue Impulse zu geben. Diese Botschaft richten wir heute auch an die Deutsch-Polnische Regierungskommission“. 

Der Minister weiter: „Nordrhein-Westfalen wirkt seit vielen Jahren an der Deutsch-Polnischen Regierungskommission mit, weil sie aus Sicht der Landesregierung ein wichtiger Kommunikationskanal in der deutsch-polnischen Nachbarschaft ist. Gemeinsam mit der Marschallin der Woiwodschaft Lubuskie, Frau Elżbieta Anna Polak, sitze ich dem Ausschuss für interregionale Zusammenarbeit vor, in dem alle Bundesländer und Woiwodschaften vertreten sind. Wir blicken gemeinsam zurück auf eine gelungene Ausschusssitzung am 15. Oktober in Danzig zurück, die u.a. die grüne Transformation der deutschen und polnischen Regionen behandelt hatte. Es ist ein Thema, das uns alle in den kommenden Jahren stark beschäftigen wird “

Neben fachlichen Aussprachen aus den vier Ausschüssen der DPRK (Angelegenheiten der interregionalen Zusammenarbeit, der grenznahen Zusammenarbeit, der Raumordnung und der Bildungszusammenarbeit) wird im Rahmen der Sitzung kulturelles Programm angeboten, darunter eine digitale Führung im Ruhr Museum auf Zeche Zollverein in Essen, eine Präsentation der digitalen Dokumentationsstelle zur Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland „Porta Polonica“ sowie die Ausstrahlung des Hip-Hop Tracks „Chabonner“, das im Rahmen des deutsch-polnisch-französischen Projektes Urban Art3 des Vereins pottporus e.V. aus Herne entstanden ist. Die Programmpunkte illustrieren die Geschichte und die Gegenwart der polnischen Gemeinschaft in Nordrhein-Westfalen und sie geben einen Einblick in die künstlerische Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und seinen Partnerregionen Schlesien (Polen) und Hauts-de-France (Frankreich).  
 
Hintergrund:
Die Deutsch-Polnische Regierungskommission für grenznahe und interregionale Zusammenarbeit (DPRK) wurde 1991 auf Grundlage des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages ins Leben gerufen. Ihr Auftrag ist, die Zusammenarbeit von Gebietskörperschaften, Vereinigungen, Institutionen und Einrichtungen zwischen Polen und Deutschland zu fördern. Die Leitung der DPRK hat auf deutscher Seite das Auswärtige Amt in Person der Beauftragten für die Beziehungen zu den Mitgliedstaaten der EU sowie grenzüberschreitende und regionale Zusammenarbeit, Botschafterin Anke Meyer, und auf polnischer Seite das Ministerium für Innere Angelegenheiten und Verwaltung in Person des Abteilungsleiters für Internationales, Dr Mariusz Boguszewski. Die Empfehlungen der DPRK fließen in die deutsch-polnischen Regierungskonsultationen ein.

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