Land fördert Kulturprojekt im Regionalen Weimarer Dreieck

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Gespeichert von Robin Teller am 16. April 2021
16. April 2021

Land fördert Kulturprojekt im Regionalen Weimarer Dreieck: HipHop und Streetart aus Hauts-de-France, Schlesien und Nordrhein-Westfalen

Unter dem Titel „Urban Art³“ hat Pottporus e.V. urbane Künstlerinnen und Künstler aus den drei Regionen des Regionalen Weimarer Dreiecks in einem von der Landesregierung geförderten Projekt zusammengebracht. HipHop aus Zabrze trifft Rap aus Dorsten, Stencil-Art aus Lille trifft auf Graffiti aus Dortmund.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales teilt mit:

Die Ergebnisse der Zusammenarbeit werden im Rahmen einer Online-Sendung ab Sonntag, dem 18. April 2021, auf www.pottporus.de präsentiert.
 
Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner: „Hauts-de-France, Schlesien und Nordrhein-Westfalen stehen im Regionalen Weimarer Dreieck eng zusammen. Die drei ehemaligen Steinkohleregionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen des Strukturwandels. Künstlerinnen und Künstler haben oft als Erste kreative Freiräume erkannt, wo andere nur Brachflächen gesehen haben. Wir haben es ganz wesentlich der Kultur zu verdanken, dass der Wandel in Industrieregionen wie dem Ruhrgebiet so weit vorangekommen ist. Kultur überwindet Grenzen, bringt Menschen zusammen, schafft Gemeinsamkeiten und Verständnis.“
 
Das Kulturprojekt „Urban Art³“ wurde 2020 von Pottporus e.V. mit Sitz in Herne pandemiebedingt digital umgesetzt. Pottporus e.V. engagiert sich für die Entwicklung, Professionalisierung und Förderung der Hip-Hop- und StreetArt-Kultur im Ruhrgebiet. Die Online-Sendung setzt sich unter anderem aus dem Musikvideo „Charbonner“ des Duos Pour l’Amour du Groove aus Hauts-de-France, sowie Beiträgen der HipHop-Gruppe Pokahontaz aus Schlesien, des Rappers „2Seiten“ aus dem Ruhrgebiet und dem Emscherland-Akkordeon-Orchester zusammen. Zudem werden tänzerische Einlagen der HipHop-Kompagnie Renegade sowie Werke und Lebenssituationen der Streetart-Künstlerinnen und -Künstler aus den drei Regionen gezeigt.

Minister Holthoff-Pförtner: „70 Jahre nach Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl müssen sich die Industrieregionen Europas ständig neuen Gegebenheiten anpassen, Kunst und Kultur leisten hierbei einen wichtigen Beitrag. Dies zeigt auch das Kulturprojekt „Urban Art³“: Die Künstlerinnen und Künstler verarbeiten hier beispielhaft die Lebensumstände in vom Wandel stark betroffenen Industrieregionen und ihr Streben nach Verbesserung. Aber auch Stolz und sozialer Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle.“
 
Hintergrund Regionales Weimarer Dreieck
Seit 2001 sind die Regionen Nordrhein-Westfalen, Hauts-de-France in Frankreich und Schlesien in Polen auf Grundlage einer „Gemeinsamen Erklärung zur Zusammenarbeit“ partnerschaftlich miteinander verbunden. 2011 wurde die Zusammenarbeit im Regionalen Weimarer Dreieck um das Themenfeld Kultur ergänzt. Seitdem wird jährlich abwechselnd in einer der drei Partnerregionen ein Kulturprojekt realisiert, bei dem sich Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Disziplinen austauschen und gemeinsam wirken. Auf dem Programm der Projektreihe
„Kulturatrium“ standen unter anderem bereits Jazz, Literatur, Tanz, Theater und Videomapping.

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