Stille Nacht, englische Nacht

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Gespeichert von Arno Bauermeister am 13. Dezember 2019
Adventskonzert 2019
11. Dezember 2019

Stille Nacht, englische Nacht

Englische Christmas Carols und Hüttenzauber beim Adventskonzert 2019

Zum Adventskonzert, das ganz im Zeichen der Verbundenheit Nordhein-Westfalens mit Großbritannien stand, waren über 300 Gäste in die Botschaft des Westens gekommen. Sie erlebten einen zauberhaften Abend mit den Embassy Singers, die englische Weihnachtslieder vortrugen. Anschließend bot ein Weihnachtsmarkt im Garten Gelegenheit zum Gespräch und zur Stärkung.

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Die Vorweihnachtszeit ist beruflich wie privat nicht selten eine Zeit der Hektik, der vielen und dicht gedrängten Verpflichtungen und damit der Anspannung. Diese aufzulösen und eine friedvoll-feierliche Atmosphäre zu schaffen, gelang auf charmante und luftige Art dem Kammerchor der Embassy Singers, und das gelang auch Pfarrer Peter Martins von der Ev. Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“ in Berlin-Friedenau mit seinen Gedanken zur Adventszeit. Das diesjährige Adventskonzert in der Landesvertretung stand dabei ganz im Zeichen der deutsch-britischen Beziehungen, und es gab vor allem bei uns nicht so bekannte englische Weihnachtslieder - christmas carols - zu hören.

Staatssekretär Mark Speich wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass Nordrhein-Westfalen 1946 eine englische Erfindung gewesen sein, und wie sich zeigt keine schlechte. Am Vorabend der britischen Unterhauswahlen und in Zeiten des Brexit schwingen politisch vielleicht Wehmut und Sorgen mit, gleichzeitig liegt die Freundschaft mit Großbritannien in der DNA Nordrhein-Westfalens. Das fand auch der stellvertretende britische Botschafter und Gesandte Robbie Bulloch: "Gerade in Nordrhein-Westfalen ist die deutsch-britische Freundschaft an allen Ecken und Enden präsent." Das gilt auch für die Zukunft, und alle Gäste spürten, "an diesem Abend gibt es nichts Trennendes", so Mark Speich.

Die Embassy Singers sind ein in Berlin beheimateter Kammerchor, der sich vornehmlich der Musik englischsprachiger Komponisten widmet. Unter der ebenso kompetenten wie charmanten Leitung von Andrew Sims reicht sein Repertoire von Madrigalen des 16. Jahrhunderts über Motetten bis hin zu Spirituals und modernen Liedern. Warum Embassy Singers? Die Chormitglieder rekrutieren sich überwiegend aus der diplomatischen Gemeinschaft und weiteren englischen Muttersprachlern in Berlin.

Nach dem Konzert lud ein Weihnachtsmarkt mit süßen und herzhaften Adventsnaschereien im Garten der Landesvertretung zu Begegnung und Genuss ein. Unverhofft gaben dort die Embassy Singers zu später Stunde noch eine open air Zugabe im weihnachtlichen Lichterschein und ließen die Hektik der Adventszeit für einen Abend vergessen.
 

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